Zigarrenherstellung in Lügde
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Mit Aufkommen der Zigarrenindustrie 1848 in Lügde wurde die inzwischen wenig rentabel gewordene Klöppelspitzenherstellung verdrängt. Bereits 1861 waren in fünf örtlichen Fabriken 328 Arbeiter beschäftigt bei einer Einwohnerzahl von ca. 2250 Personen. 1991 wurden in Lügde die letzten Zigarren gedreht.
An über 140 Jahre Zigarrenherstellung in Lügde erinnert die Bronze-Skulptur die „Zigarrendreherin“ die von Schwering & Hassse in Auftrag gegeben worden ist und am 18. November 2011 neben dem Mittelkreisel aufgestellt wurde. Der Geschäftsführer Ernst-Michael Hasse hat mit der Skulptur nicht nur die Wurzel seiner Firma, sondern der Stadt Lügde für diese Wirtschaftsepoche ein Denkmal gesetzt.
Früh wurden die Zeichen der Zeit von der Firma Schwering & Hasse erkannt und neben der Zigarrenfabrik ein Kabelwerk errichtet. Heute sind rund 200 Mitarbeiter bei diesem namhaften Kupferlackdraht-Hersteller beschäftigt.
Am 08. September 2002 wurde in der Wohnküche des Heimatmuseums Lügde beim Museumsfest die Zigarrenherstellung von zwei Frauen gezeigt.
