Kilianskirche in Lügde
Am südlichen Eingang der mittelalterlichen Stadt Lügde steht die romanische Kilianskirche. Hier im Vorgängerbau der Kilianskirche feierte Karl der Große 784 das Weihnachtsfest. Kilian (Keltisch: »Der Mann der Kirche«), ein Mönch irischer Herkunft, wirkte als Bischof in und um Würzburg.
Renovierung der Kilianskirche.
Seit Anfang 2010 wurde das Kleinod romanischer Kirchenbaukunst renoviert. Das Außenmauerwerk war durchfeuchtet und im Kircheninneren bröckelte der Putz von den Wänden. Die Sanierungsarbeiten an der Kilianskirche sind jetzt nach einem Jahr abgeschlossen. Sie steht für Besucher von Ostern bis Allerheiligen von 10 – 17 Uhr zur Besichtigung auf. Die Gesamtkosten der Sanierung von 287.000 Euro werden wohl nicht überschritten, wie der verantwortliche Architekt Albert Henne aus Höxter sagte. Die Bedeutung des Bauwerks wird dadurch unterstrichen, dass die Kilianskirche das einzige Denkmal im Bistum Paderborn ist, das eine Bundesförderung von 100.000 Euro bekommt die Pfarrer Peter Hellersberg schon im Jahre 2008 beantragt hatte.
Bilder von der Kilianskirche:
