Wirtschafts- und Sozialraumkonferenz in Lügde [1]: Die ersten Gesprächsrunden haben am 2. Februar 2011 stattgefunden. Aus dem Handlungsfeld „Bildung und Schule“ bildeten sich zwei Arbeitsgruppen. Eine der beiden Arbeitsgruppe widmet sich den Themen „Übergang Schule-Beruf“.
Handlungsfeld: „Bildung und Schule“ [1][2]
Arbeitsgruppe: „Übergang Schule-Beruf“
Zusammenfassung der Diskussion am 2. Februar 2011
Gesprächsablauf
Die TeilnehmerInnen skizzieren kurz ihre Beweggründe und Anliegen zum Thema mittels Moderationskarten, siehe „Stichworte“. Mögliche Lösungsansätze/Ideen werden gesammelt, siehe „Ideensammlung“.
In Verlauf der Diskussion wird deutlich, dass beim Thema „Berufsorientierung - Übergang Schule-Beruf“ nicht allein schwerpunktmäßig Maßnahmen im Fokus stehen sollten, sondern auch die Rahmenbedingungen, die Lügde als Wohn- und Arbeitsort für junge Menschen attraktiv machen und ihnen eine Perspektive bieten sollen.
Folgende Themen werden unter anderem als Problembereiche dargestellt, zu denen diskutiert werden soll:
- Warum sollten Jugendliche/Auszubildende hier in Lügde bleiben? - Was kann sie vor Ort halten? Was sind ihre Perspektiven?
- Was macht Lügde als Lebens- und Arbeitsstandort attraktiv?
- Wie machen sich Betriebe attraktiv, um Ausbildungs- und Arbeitskraft vor Ort zu binden?
- Wie kann für SchülerInnen der Beruf konkret erfahrbar gemacht werden?
- Wissen Jugendliche, welche Ausbildungsberufe auf dem Arbeitsmarkt nachfragt werden und ihnen daher auch Entwicklungschancen bieten können?
- Nicht der Mangel an Angeboten im Bildungsbereich ist das Problem, vielmehr die unüberschaubare Vielfalt. Wie kann hier eine hilfreiche Übersicht für die SchülerInnen/Auszubildenden erstellt werden?
Stichworte
A. Angebote vor Ort
- Schwerpunktthema der IHK
- Junge VHS
- Wir initiieren ein Projekt der "Vertiefenden Berufsvorbereitung"
B. Schule - Wirtschaft
- AK-> Schulen + Untermnehmen "Mint"
- Anforderung der Wirtschaft an Jugendliche!
- Was macht eine bestimmte Ausbildung für Schüler attraktiv?
- Wie finde ich meinen "Berufswunsch" Informationen
- Wie erhalten Betriebe die Mitarbeiter, die sie sich wünschen?
- Lügde hat gute Übergangsquoten - was können wir von Lügde lernen?
C. Berufsorientierung "für Lügde"
- Ausbildung hin zu Berufsanforderung
- Bildung
- für das Leben
- für den Beruf
- An die Berufssituation heranzuführen.
- Was sind regionale Berufe?
- Schule und Handwerksberuf.
- Aus Sicht des Handwerks eine bessere Beschulung
- "gerichtete" Berufsorientierung
- Berufswunsch / Bleibewunsch
- in Lügde bleiben - Ein Berufsziel?
- Zielgruppenorientierte Werbung um regionale Berufsorientierung
- Regional halten oder fesseln
D. Vernetzung
- Vernetzung mit anderen Initiativen im Kreis Lippe
- Feststellung/ Eruierung der Kompetenzen von SuS in der Sek I (auch sprachlich)
- Initiativen Lippe > Umsetzung vor Ort?
- Wer macht schon was? Grad der Vernetzung
- Verschiedene Blickwinkel verschiedener Akteure > kreative Wege
E. Unterstützung - Ressourcen
- Wo wird Unterstützung oder Begleitung gewünscht!
- Welche Unterstützungsmechanismen gibt es in Lügde für Jugendliche im Übergang Schule - Beruf
- Unterstützung von Jugendlichen mit realistischen Angeboten
- Übergang Schule/Beruf > Überschaubare Größe
- Konkrete demographische Entwicklung in Lügde
- Welche Ressourcen stehen für eine optimale Berufsorientierung zur Verfügung?
- Spezielle Bedarfe in Lügde erfahren
Ideensammlung für mögliche Maßnahmen/Lösungsansätze
- Ziel: Der demografischen Entwicklung entgegenwirken!
- Schüler an der Diskussion beteiligen
- Berufe/Berufsleben erfahrbar machen
- Zugang zu Betrieben+ Personen ermöglichen
- Vorbilder anbieten
- Gemeinsames Konzept für die Region schaffen!
- Wessen Perspektive ist die "wichtigste"?
- Was wollen Jugendliche von Wirtschaft?
- Betriebsübergabe erleichtern (vorab begeistern)
- Lügdes Stärken Betonen
- Möglichkeiten in Lügde klar + einfach verdeutlichen
- Unternehmen müssen auf Schulen zugehen > Schulen müssen sich öffnen
- Vereinbarkeit | Familie - Beruf | U3-Betreuung
- Zielgruppenorientierung i. d. Berufsorientierung
- Wie bekommen wir Angebot und Nachfrage deckungsgleich?
- Bestandaufnahme
- Bedarfsanalyse
- lebendiges Vereinsleben
- Günstiges Bauland/ Wohneigentum
Nächste Sitzung:
Mittwoch, 6. April 2011, 17 bis 21 Uhr, Johannes-Gigas-Schule Lügde
Tagesordnung:
Begrüßung, Rückblick, zentrale Fragestellungen
Zahlen-Daten-Fakten – Kurzreferate von
- IHK
- HWK
- Agentur für Arbeit
- Weitere? (Wirtschaft, Statistikstelle,…)
Was macht Lügde attraktiv? - Eine Bestandsanalyse in den Bereichen
- Freizeit
- Arbeit
- Leben
- Wohnen
- …
Wo kann/soll der Trend hingehen? Was können wir dafür tun?
- Welche Zukunftsperspektiven lassen sich für SchülerInnen/Azubis entwickeln?
- Welche Forderungen haben Jugendliche an Lügde (Stadt, Unternehmen, Gesellschaft)
- Wie sieht die Kooperation zwischen Schule und Wirtschaft aus?
- Lösungsansätze: fanta3, alte Handwerksberufe…
- Der ideale Azubi / Der ideale Betrieb
Konkretisierungen und Ausblick: Wie machen wir weiter? Was können wir anbieten/erarbeiten?
- Formulierung von konkreten Arbeitsaufträgen an Institutionen und Einzelpersonen
- Jede(r) TN sollte einen Auftrag mitnehmen
Weitere Quellen:
- [1] luegde.de: Stadt Lügde führt Wirtschafts- und Sozialraumkonferenz durch
- [2] soheit.de: Verschiedene Blogartikel zum Thema
